Fortuna Emsdetten e.V.

Fortuna Emsdetten

Niethmann: „Wir haben uns selbst geschlagen“

Fortuna I verliert im Kreispokal mit 1:2

Vom 03.08.2018 08:29 Uhr - Quelle: Emsdettener Volkszeitung
Mannschaften: 1. Mannschaft

Von einer „unglücklichen Pokal-Niederlage“ sprach Fortuna-Coach Jens Niethmann am Donnerstagabend nach dem ersten Pflichtspiel seiner Mannschaft in der Saison 2018/2019. Gegen Grün-Weiß Rheine unterlagen die Dettener knapp mit 1:2.

Die Anfangsphase verschliefen die Gastgeber ein wenig. Bereits nach einer Minute hatte GW-Spielmacher Justin Wilde die erste dicke Gelegenheit zur Führung, Fortunen-Keeper Lars Krake lenkte den Schuss aber noch an die Latte.

In der 15. Minute machte es GW-Stürmer Steffen Schmidt dann besser, als er einen langen Ball im Sechzehner verwertete und zum 0:1 in die linke Ecke traf. Von dort an waren die Dettener in der Partie, erarbeiteten sich nun auch selbst gute Chancen durch Johannes Haerkötter (17.) und Alexander Kunze (19.), verwerteten diese aber nicht. Was der A-Ligist aus Rheine eiskalt bestrafte: Nach einem Stockfehler in der Fortunen-Hälfte landete der Ball bei Justin Wilde. Der sah aus gut 30 Metern Torentfernung, dass Fortuna-Keeper Krake zu weit vor seinem Kasten stand und traf über den Torhüter hinweg zum 0:2 (25.).

Nach dem Treffer dominierte dann aber der B-Ligist die Partie. Besonders im zweiten Durchgang machten die Hausherren ordentlich Druck und bekamen in der 61. Minute die riesige Gelegenheit zum Anschlusstreffer: Nach einem Foul an Vincent Wessels im Sechzehner entschied Schiri Tim Fauseweh auf Strafstoß. Kapitän Niklas Ohde trat an, jagte die Kugel jedoch deutlich über den GW-Kasten. Erst in der 74. Minute kamen die Dettener zum mittlerweile überfälligen 1:2. Alexander Kunze legte auf der rechten Seite zurück an die Sechzehnerkante zu Vincent Wesseler, der mit einem feinen Schuss den Ball oben links im Tornetz unterbrachte.

Die Fortunen warfen nun alles nach vorne, witterten die Chance zur Verlängerung. Die Rheinenser hingegen wehrten sich mit vielen Fouls, wollten möglichst viel Zeit von der Uhr nehmen. Allerdings fehlte den Fortuna-Angriffen auch zu oft die letzte Präzision im Abspiel, sodass die Rheinenser das knappe 1:2 über die Zeit retteten. Von einem Klassenunterschied war allerdings über 90 Minuten kaum etwas zu sehen.

Fortuna-Trainer Jens Niethmann sagte nach der Partie: „Am Ende haben wir uns selbst geschlagen. Wir haben in der ersten Halbzeit gut mitgehalten, waren in der zweiten Hälfte sogar überlegen. Da war der Anschlusstreffer mehr als überfällig. Ich denke, wir haben uns ganz gut verkauft, aber am Ende unglücklich verloren.“

Bericht mit freundlicher Genehmigung der Emsdettener Volkszeitung.

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